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Kratzer auf der Sonnenbrille: Das sollten Sie beachten

Bei strahlend blauem Himmel gibt es kaum etwas schöneres, als im Park, Schwimmbad oder Café die Sonne zu genießen. Immer mit dabei: die Sonnenbrille. Ziehen unerwartet Wolken auf, landet sie bei vielen ungeschützt in der Handtasche. Solch ein unachtsamer Umgang kann vor allem die Gläser schnell zerkratzen. Unzählige vermeintliche Tipps gegen Kratzer auf den Sonnenbrillengläsern können das Problem leider schnell verschlimmern, statt es zu beheben. Was wirklich hilft, verraten wir hier.

Kratzer auf Sonnenbrillen können gefährlich werden

Die Gläser von Sonnenbrillen (und auch Brillen) bestehen aus mehreren Schichten, da die verschiedenen Veredelungen auf das Grundglas aufgetragen werden. Weisen die Gläser Kratzer auf, bedeutet das, dass die einzelnen Schichten wie UV-Schutz oder Superentspiegelung beschädigt sein können. Vor allem der beeinträchtigte UV-Schutz stellt eine Gefahr für die Augen dar: Durch die dunklen Gläser einer Sonnenbrille weiten sich die Pupillen, sodass mehr Sonnenstrahlen in die Augen dringen. Mangelt es dann an UV-Schutz, sind die Augen stärker gefährdet.

Kratzer auf Brillengläsern haben noch einen weiteren Nachteil. Sie erzeugen Lichtstreuungen, die die Augen irritieren. Dadurch ermüden sie schneller, was langfristig zu Kopfschmerzen führen kann. Außerdem stellen durch Kratzer entstehende Reflexionen eine erhöhte Gefahr im Straßenverkehr dar.

Was tun bei zerkratzten Gläsern?

Weist Ihre Sonnenbrille Kratzer auf, sollten Sie diese nicht selbstständig entfernen. Wenn Sie beispielsweise versuchen, die Gläser zu polieren um die Kratzer dadurch zu minimieren, beschädigen Sie im schlimmsten Fall die veredelten Schichten des Glases oder verändern sogar die spezielle Brechung der Gläser. Besuchen Sie deshalb lieber einen Optiker, der die Gläser austauscht.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Tipps, um Kratzern effizient vorzubeugen

  • Sie sollten Ihre Sonnenbrille immer in einem Etui aufbewahren, wenn Sie sie gerade nicht tragen. Befindet sich die Brille ohne Schutz in der Handtasche, können andere Gegenstände wie Schlüssel oder Portemonnaie die Gläser zerkratzen. Auch zu Hause ist es ratsam, die Sonnenbrille in einem Etui aufzubewahren. Wenn sie offen herumliegt, setzen sich möglicherweise Staubpartikel darauf ab, die ebenfalls zu zerkratzten Gläsern führen können.

  • Nutzen Sie zum Reinigen von Sonnenbrillen ausschließlich spezielle Brillenputztücher aus Mikrofasern. Textilien oder Taschentücher eignen sich nicht, denn ihre Oberfläche schadet den Gläsern: Sie nimmt Staubkörner nicht auf, sondern verreibt sie lediglich auf dem Glas. Dadurch entstehen feine Kratzer. Auch spezielle Feuchttücher eignen sich entgegen vieler Annahmen nicht für die Reinigung, da sie die einzelnen Schichten des Glases nach und nach „abschmirgeln“. Stärkere Verschmutzungen lassen sich bei Bedarf besser mit Wasser und ph-neutralem Spülmittel entfernen. Zum Abtrocknen nutzen Sie ein Brillenputztuch statt eines Handtuches.

  • Viele Optiker bieten eine Ultraschallreinigung an, die besonders schonend für die Brillengläser ist. Schmutzpartikel werden durch die Schwingungen der Ultraschallwellen quasi abgeschüttelt. Solche Geräte gibt es mittlerweile auch für zu Hause.

Tipp: Der Lotuseffekt ist eine zusätzliche Veredelung, die extrem wasser- und fettabweisend ist und dafür sorgt, dass sich keine Partikel auf dem Glas absetzen. Bei Mister Spex gibt’s die Veredelung schon für 19,95 Euro zur Sonnenbrille und Brille dazu.

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